Olaf Scholz

Olaf Scholz besucht seine ehemalige Grundschule Großlohe

Die Diskussion um die Schulreform in Hamburg und den richtigen Weg für unsere Schulen ist in vollem Gange. Olaf Scholz nahm dies zum Anlass, seine eigene Grundschule im Stadtteil Großlohe zu besuchen.

 

Eine Überraschung hielt der Schulleiter Herr Werner zu Beginn des Besuchs bereit: beim Renovieren sei die alte Schülerkartei wieder aufgetaucht und auch Olaf Scholz zu finden. "Und dort sind auch noch meine Brüder, die nach mir die Schule besucht haben" freute sich Olaf Scholz über die alten handgeschriebenen Karteikarten.  

 

 

Das Wiedersehen mit seiner ehemaligen Klassenlehrerin Frau Raulfs war besonders herzlich. Die Klasse von Olaf Scholz gehörte damals zu einer der ersten Klassen der jungen Lehrerin, weshalb sie sich noch sehr gut an die Schülerinnen und Schüler erinnern könne und sie habe gute Erinnerungen an Olaf Scholz: "Er hat meist sehr gute Fragen gestellt und er hat sich schon immer für die Gruppe eingesetzt." Das alte Zeugnis aus der 4ten Klasse belegt: "Allgemeine Haltung: sehr gut", lediglich "Schönschreiben" und "Sport" gehörten nicht zu seinen Favoritenfächern.

 

 

 

"Warum sind Sie Politiker geworden" war eine der vielen Fragen, die die Schüler der vierten Klasse an Olaf Scholz richteten. "Gerechtigkeit. Das war meine Motivation als ich mit 17 in die SPD eingetreten bin." Ein Erlebnis in der Grundschule Großlohe war es auch, das Scholz' bildungspolitische Position prägte: "Als Schüler habe ich erlebt, dass mit mir nur eine Handvoll auf das Gymnasium wechseln durfte. Und bis heute weiß ich noch den Namen eines begabten Mitschülers, der nicht durfte, obwohl er sehr gut war und wollte. Seine Tränen werde ich nie vergessen". Genau deshalb ist es so wichtig, dass zukünftig auch die Stadtteilschule zum Abitur führen wird, damit jede Schülerin und jeder Schüler alle Chancen bekommt.

 

 

 

Die Ganztagsschule kommt bei den Schülern in Großlohe gut an. Von der Hausaufgabenhilfe, über Computerkurs oder "offene Betreuung", in der man auch mal spielen kann, bietet die Schule ein spannendes Angebot. "Schule muss ganztags sein, man kann nicht ununterbrochen lernen." findet auch Olaf Scholz. Mit einem guten Angebot können die Schülerinnen und Schüler gezielt und zusätzlich gefördert werden.

 

"In meiner Erinnerung war das Schulgelände viel größer. Aber das geht wohl jedem so, wenn man Orte seiner Kindheit besucht" resümierte Scholz nach dem Schulbesuch. Im Anschluss an den Besuch der Grundschule ging es in die Kita direkt gegenüber. Hier wurde von den empörten Eltern vor allem über die angekündigte Gebührenerhöhung diskutiert.