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Stadtteilgespräch in Lurup

Mittwoch, 22. September, 19.30 Uhr, Stadtteilhaus Lurup, Böverstland 38

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 Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt
zu Gast in der Fabrik

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt war am am 25. November auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion zu Gast in der Fabrik. Olaf Scholz moderierte die Diskussionsrunde zur Gesundheitsreform. Nach einem einführenden Vortrag von Ulla Schmidt wurden die rund 100 Fragen der insgesamt 350 Gäste in der zweistündigen Veranstaltung beantwortet.

"Mit der kommenden Gesundheitsreform werden erstmals wieder Leistungen für die Patienten ausgebaut. So gehört z.B. die Schmerztherapie in den ausgeweiteten Leistungskatalog, ebenso wie der Rechtsanspruch auf Rehabilitation" so die Ministerin.

Neben dem Ausbau der Leistungen erhalten die Patienten auch eine größere Freiheit bei der Wahl ihrer Tarife. Zukünftig muss jede Krankenkasse ihren Versicherten einen Hausarzttarif anbieten, bei dem die Versicherten sich zunächst von ihrem Hausarzt untersuchen lassen. Damit oder auch mit dem neu eingeführten Selbstbehalt für gesetzlich Versicherte, kann jeder Einfluss auf seine Tarife nehmen und somit Kosten sparen.

Die Medikamentenpreise werden erstmals in Deutschland mit einer Höchstpreisgrenze versehen. Endlich ein Ausweg aus dem Hochpreis-Medikamentenland-Deutschland. Nirgends in Europa zahlt man soviel für schon lange eingeführte und bewährte Medikamente wie z.B. Aspirin, bei denen nicht mehr mit einem Forschungsaufwand argumentiert werden kann.

Durch die Reform werden sich auch private Krankenversicherungen stärker dem Wettbewerb stellen müssen. So wie heute die gesetzliche Krankenversicherung jeden Arbeitnehmer versichern muss, egal wie krank er ist, müssen das in Zukunft die privaten Krankenversicherungen bei den Selbständigen genauso handhaben. "Mit der Gesundheitsreform erhält jeder Mensch einen Rechtsanspruch auf eine Krankenversicherung. Das ist neu und kann für die rund 300.000 nicht krankenversicherten Menschen in Deutschland einen katastrophalen Zustand beenden" so Ulla Schmidt.
 

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